Bezirksliga: 3-1 Erfolg in Unterzahl gegen Blau-Weiß Weser

Was war das für eine Schiedsrichterentscheidung, diese Frage stellen sich nicht nur die BSV-Anhänger, sondern auch die Sympathisanten des Blau-Weiß Weser, doch gehen wir chronologisch vor.

Die Gastgeber kamen auf dem holprigen Platz in Lauenförde erstmal besser zurecht und hatten entsprechend auch mehr Ballbesitz.

Wir brauchten auf dem „ungewohntem Geläuf“ wieder einige Zeit bis wir zurecht kamen.

Nach 20min konnten wir das Spiel ausgeglichen gestalten und kamen immer besser ins Spiel.

Nach einem langen Ball auf die Spitze zu Berkan Karaduman setzte er sich gegen seinem Gegenspieler durch und passte in die Mitte, dort verpasst Leandro Ribeiro den Ball, doch stand dafür Dominik Johnson völlig blank und netzte zum 0:1 ein (29‘).

Nur 75 Sekunden später hätte Dominik beinah erhöht. Er erkämpfte sich den Ball im Laufduell und setzte das Leder leider an den Pfosten.

Bis auf zwei Distanzschüsse (1x je Seite) gab es keine nennenswertes Aktion mehr.

Bis zur 69min plätscherte das Spiel vor sich her, anschließend hatte der Schiedsrichter „seine Szene“.

Erst entschied er, in einem nicht vorhandenen Zweikampf auf Foulspiel von Timur, da der Zweikampf sich im Strafraum ereignete, zeigte er auf den berühmten Punkt.

Anschließend zeigte er Dominik Sobanski die Rote Karte, da er sich von ihm beleidigt fühlte, auch diese Entscheidung war absolut absurd.

Den darauffolgenden Elfmeter verwandelte Nico Trepschick gegen den eingewechselten Nico Pieper (69‘).

Auch wenn andere Teams an diesen Entscheidungen zerbrochen wären, stärkte diese beiden Negativerlebnisse den Willen der Jungs.

Schon 90 Sekunden später hätte Daniil Rjabokin das 2:1 erzielen können, leider versprang der Ball, sodass wir diese Aktion nicht bejubeln durften.

In der 78min konnten wir dagegen zum Jubel ansetzen, Kordian Rudzinski verwandelte ein 18m-Freistoß zum 2:1.

Anschließend spielten wir nur noch auf Konter und machten den berühmten Sack zu.

Dominik Johnson ließ in der 85min noch eine gute Möglichkeit aus, doch in der 88min war er zur Stelle und markierte das 3:1.

In dieser Situation erkämpfte sich Serdar Tuzakci den Ball und passte zu Daniil Rjabokin, der Dominik in Szene setzte.

Somit konnten wir ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz setzen, dass wir nicht gewillt sind, noch länger „unten mitzuspielen“. Diesen unbedingten Willen müssen wir aber im nächsten Spiel, gegen den Tabellenletzten SC GW Espeln, beibehalten und gegenüber der Konkurrenz deutlich untermauern.

Unterstützt diese Mannschaft am Sonntag ab 15.00 Uhr beim ersten „richtigen“ Heimspiel des Jahres 2018 mit vollen Kräften, denn dieses Team hat es sich verdient und kämpft für unsere Farben!

Tore
0:1 Johnson 29.
1:1 Trepschick 69.
1:2 Rudzinski 78.
1:3 Johnson 88.

Auswechselung
69min Pieper für Karaduman
81min Tuzakci für Ribeiro

Gelbe Karte
Karaduman, Uzunlar

Rote Karte
69min Sobanski